Badarmatur

Die Grundidee entstand bei der Untersuchung des emotionalen Gehaltes von Objekten mit dem Schwerpunkt Bedienerfreundlichkeit. Der Benutzer hat einen ersten individuellen Eindruck, der durch die gegebene Ästhetik positiv beeinflusst wird und zur Handlung auffordert. Amaturen sind wichtige Elemente im Bad. Einerseits müssen sie funktional und strapazierfähig sein, andererseits prägt ihre Formensprache die Atmosphäre des Bades entscheidend mit.

Die Idee basiert auf einem traditionellen Verfahren Wasser zu benutzen. Wasserspiele, seit Jahrtausenden bewusst gestaltete Anlagen zusammen mit Brunnen, ein System zur Nutzung, Interaktion und dem Spiel mit dem Element. Japanische Wasserspiele erfüllen den Garten mit einem

beruhigenden Klang, wenn sich Wasser beim Ausgießen und Zurückwippen des Bambusrohres über die Steine ergießt. Die Kombination des Harten und Weichen Verlaufs, spiegelt sich in der Materialwahl wieder. Bewusst wurde für die Hebel, welche zur Verwendung immer betätigt werden, ein hygienisches und gut zu reinigendes Material gewählt. Ein Metall, beispielsweise Edelstahl. Der Standfuß wird aus einem klassischeren Material gefertigt. Traditionell Porzellan, ein edler und starker Werkstoff.
Die Badamatur ist ein häufig benutzter Gebrauchsgegenstand, der sehr widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse sein soll.