Rasterbuch

Studien zu Gestaltungsrastern, wie Monochrome Systeme in zwei Dimensionen.

Die synthetischen Ordnungssysteme bzw. Gestaltungsraster in der Ebene werden in Form einer Sammlung nach vorgegebenen Kategorien in Bezug auf die Winkelguppen dargestellt.

Quadrat / Dreieck und Sechseck / Fünfeck und Siebeneck, sowie den zentralen, ringbildenden und strahlbildenden Prinzipien.

 

Dabei wurde auf folgende Kriterien bei gleicher oder ähnlicher Anmutung der Rasterdichte eingegangen: Idealtypus, Repräsentation, Präzision, originäre Eigenschaften, Archetypus und Vergleichbarkeit. Zu vermeiden war die Bildung von Ornamenten oder Mustern.

 

Linien als Basis für morphologische Transformationen. Die hier gestalteten Netztransformationen basieren auf Basis morphologisch transformierten Linien, die sich in ihrer Komplexität unterscheiden. Begonnen wurde mit der Gestaltung von Linien mit je einer transformierenden Operation, weiter zu Linien mit zwei transformierenden Operationen und letztendlich Linien mit drei transformierenden Operationen.

 

Als Operationen sind Veränderungen bspw. in Bezug auf Größe, Krümmungseigenschaften, Knickungen etc. zu verstehen, die Schrittweise in einem vorgefertigten Bereich innerhalb eines vorbereiteten Rasters vorgenommen wurden. Auch die Zunahme der Komplexität innerhalb der Linieneigenschaften spielte dabei eine Rolle.

 

Dabei war zu beachten, dass „Knotenpunkte“, also Punkte, auf denen sich die horizontal und vertikal verlaufenden transformierten Linien treffen, durch die angewendeten Operationen unberührt bleiben. Dadurch wurde sichergestellt, dass die gestalteten Linien für eine Netztransformation verwendet werden konnten, ohne dass Überschneidungen oder andere unerwünschte Nebeneffekte entstehen.